ABOUT BLUE HOUSE

BLUE HOUSE

Blue House steht für die Vision, Menschen zusammenzuführen, zu Austausch und Dialog anzuregen und dadurch Neues zu schaffen.

Einmal als Trainings- und Coachingangebot, das mit dem persönlichen Ausdrucksrepertoire arbeitet und dazu befähigt, Gestaltungsmittel frei zu entfalten, authentisch zu agieren und im Kontakt mit Partnern, der Situation und sich selbst zu sein. Zugleich als interdisziplinären Ort, an dem unterrichtende Künstler, Pädagogen und Kunstschaffende zusammentreffen, um gemeinsam “unter einem Dach” forschen, zu diskutieren und Neues zu generieren.

Vergleiche ich die Ausdrucksmöglichkeiten meines Körpers mit einem Haus, so bin ich an einem individuellen Ort mit einer ganz eigenwilligen Architektur, je nach dem, in welchem inneren Raum ich bin, d.h. aus welcher inneren Haltung heraus ich gerade agiere. Mein Körper-Haus beheimatet mich selbst. Ausgestattet mit Gedanken und Gefühle, Stimmungen und Intentionen kreiere ich meine Räume individuell und facettenreich, wenn ich auf eine Situation reagiere. So gestalte und verändere ich, trete in Kontakt mit Anderen, lade zum Austausch ein. Dann öffne ich absichtsvoll Fenster und Pforte, Tür und Tor: zeige mich, teile etwas mit (den Anderen) und bitte um Feedback. Oder entscheide mich und verschließe wieder die Tore. Und manchmal entferne ich mich – von mir selbst: gehe bewusst an Grenzen, in neue Räume, um Unbekanntes zu entdecken, mich zu erweitern und inspiriert zurückzukehren an den Ort, wo ich von mir zeige.

Diese inneren Vorgänge finden Ausdruck in meinem Körper: in Handlungen, Gesten und Äußerungen – in dem, WAS ich tue und WIE ich es tue – im Außen. Diesen Dialog unterstützt Blue House: Training und Coaching.

TRAINING UND COACHING

“You charge everything you fashion with the breath of your own spirit.”  Lupita Nyong’o 

Blue House richtet sich an Menschen aus künstlerischen Zusammenhängen und Bildungseinrichtungen, an Interessenten aus Unternehmen und der Start-Up-Szene, sowie an Berufseinsteiger und Nicht-Muttersprachler.

Alle Angebote laden dazu ein, die eigene Ausdrucks- und Ausstrahlungskraft individuell und differenziert einzusetzen. 

In allen Coaching- und Workshop-Angeboten werden spezifische Handlungsoptionen vermittelt. Sie beziehen sich auf persönliche Ausdrucksmittel wie Stimme, Körperbewegung, Sprechweise und berücksichtigen den situativen Kontext. Ausgangspunkt ist stets der Körper und die Vielfalt seiner Ausdrucksmöglichkeiten. In Übungen und Improvisationen probieren sich Teilnehmer spielerisch aus. Schwerpunkte bilden körper-stimmliche Aspekte wie Atmung und Haltung, Bewegung, Mimik und Gestik, Resonanz und Artikulation, Rhetorik und Textarbeit sowie die Interaktion mit Partnern. Achtsamkeit und Einfühlungsvermögen wird sensibel auf das kommunikative Handeln gelenkt, um es bewusst verändern zu können. Das sich entwickelnde Übungsvokabular wirkt nachhaltig und unterstützt, selbständig mit den erlernten Methoden umzugehen. Auch Ecken und Kanten, Gegensätze und Widersprüche – ja Reibeflächen sind erwünscht, um sie zu erkennen und für sich zu nutzen.

Ziel ist ein erweitertes Ausdrucksrepertoire durch den bewussten Umgang mit kommunikativen Mitteln in unterschiedlichen Situationen und Rollen.

SANDRINE HUDL

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TEACHING ARTIST

Wahrhaftiges und absichtsvolles Kommunizieren heisst vor allem, im Dialog mit Anderen und sich selbst zu sein! Auf dieser Basis zeige und gebe ich Anregungen, die auf persönlicher Erfahrung und Auseinandersetzung mit dem Ausdrucksrepertoire beruhen. Also etwas, das tief in mir selbst verankert ist und “atmet”. Um Menschen zu inspirieren und zu lebendigem, authentische Handeln zu motivieren.

PROBESTUNDEN

Angebote

01. Stimme

02. Sprech- & Textgestaltung

03. Performance

04. Media-Coaching

05. Präsenz & Präsentation

06. In English, please!

  1. 01. Stimme

    Per-Sonare: Stimmarbeit ist persönlich(- keitsbildend)!

    - STIMMBILDUNG
    - FITZMAURICE VOICEWORK®
    - ROY HART THEATRE VOICE

  2. 02. Sprech- & Textgestaltung

    Sprechen ist handeln: Es verbindet Wort und Welt.

    - SPRECH- TEXT-, MONOLOGARBEIT
    - GESTISCHES SPRECHEN
    - TEXT ALS PARTITUR

  3. 03. Performance

    Performing ist Erkundung und Abenteuer im Spiel. Spielen befreit. Wir entdecken uns selbst dabei.
    - THE VIEWPOINTS
    - THE RED SQUARE IMPROVISATION & KOMPOSITION
    - DER INTEGRIERTE PERFORMER: BMC, Improv, Roy Hart

  4. 04. Media-Coaching

    Mikrofon, Microport & Kamera  

    - MEDIA-COACHING
    - MEDIA-COACHING IM PRÄSENTATIONSTRAINING

  5. 05. Präsenz & Präsentation

    ... Welttheater Kommunikation!
    - AUSDRUCKSKRAFT IN PRÄSENTATIONEN
    - PRÄSENTIEREN AUF ENGLISCH
    - BEWERBUNGS- UND KONTAKTTRAINING

  6. 06. In English, please!

    For international students, I am delighted to offer all content in English, as well as German.
    Alle dargestellten Angebote finden auf Wunsch auch in englischer Sprache statt.

Methoden


STIMME

THE HOW.

STIMMBILDUNGDie Einheit von Körper und Stimme ist unser ureigenes Instrument.

Die Arbeit mit der Stimme ist immer eine Auseinandersetzung mit uns selbst. Sie führt uns dazu, achtsam wahrzunehmen und zuzuhören. Und ergo zur Reflexion. Denn Körper und Stimme bilden nicht nur eine Einheit, sie sind EINS! Die Stimme ist die Verlängerung meines Körpers. Ständig knüpfe ich persönlichen Kontakt, indem ich mein Gegenüber stimmlich berühre und ergo bewege. In dieser Einheit zeige ich mich und meine Gefühle unmittelbar; Aspekte meiner Persönlichkeit werden sichtbar. Deswegen ist Stimmarbeit persönlich und persönlichkeitsbildend.

Stimmbildung fokussiert die Sensibilisierung für die physiologischen Abläufe während der Stimmgebung, Techniken zur Gesunderhaltung und Leistungs-/Belastungsfähigkeit der Stimme sowie die Erweiterung des Klangspektrums. Spezifische Übungen zur Atmung, Sprechstimmlage und Indifferenzlage, zur funktionellen Stimmstütze und zur Resonanzaktivierung bilden den Übungsrahmen und werden in den ganzheitlichen Zusammenhang von Kommunikation gestellt. Dazu gesellen sich Übungseinheiten zum Stimmeinsatz, Stimmansatz- und -absatz, Lockerungs- und Entspannungsübungen von Körper und Artikulation. Gemeinsam konzipieren wir Übungsfolgen, die selbständig erweitert werden. Ziele der Arbeit sind Inspiration, Freude und erweiterte Ausdrucksmöglichkeiten einer freien, belastbaren, vielfältig erklingenden Stimme. Schlicht: Das Erleben der persönlichen Stimme im aktuellen Lebensmoment. Achtsamkeit bildet den Abschluss von Übungseinheiten: Nachdem sich der Fokus auf den Partner richtete, frage ich mich selbst: Was hat sich verändert? Mit der Konzentration auf die Atmung stellen sich Balance und Achtsamkeit zum Erlebten ein. Selbstsorge ist grundlegend für jedes Training. Sie bestimmt und bewirkt die Nachhaltigkeit der Übungen durch Körperbewusstsein, Stimmhygiene und Kommunikationsverhalten.

FITZMAURICE VOICEWORK® Breathing is meaning. Catherine Fitzmaurice

Fitzmaurice Voicework® untersucht die Dynamik zwischen Körper, Atem, Stimme, Vorstellungskraft, Sprache und Präsenz des Sprechenden. Der ganzheitliche Ansatz nutzt biomechanische Grundlagen und verknüpft den sinnstiftenden Gedanken mit körperlicher Ausdrucksfreude. Ziel ist die lebendige, dynamisch kommunizierende Stimme, die der Intention und dem Gefühl des Sprechenden entstammt und zusätzlicher Anstrengung entbehrt.

Destructuring – die erste Phase fördert die Wahrnehmung des Körpers, die spontane und freie Atmung sowie stimmliche Virtuosität durch das Erlernen von 12 verschiedenen Tremorpositionen, als Tremorwork® definiert. Durch Impulse werden Tremorbewegungen einzelner Muskeln ausgelöst. Parallel dazu wird der Körper rundum sensibilisiert, was eine erhöhte Wahrnehmung von Vibrationen und Sinnesemfindungen zur Folge hat.
Restructuring – Die zweite Phase adressiert die Virtuosität und Belastbarkeit der Stimme, welche fundamental ist in Leistungsanforderungen wie Sprechen, Singen und allen Arten von Performance. Mit der Integration von Stimmklang und Ton während verschiedener Tremorpositionen wird eine Freiheit erlebt, die sich zunächst in der Stimmqualität, später in der Umsetzung von Textmaterial widerspiegelt. Sie unterstützt das organische Reagieren von Atem und damit Körper auf Wechsel und Veränderungen der inneren Haltung, so dass sich die Komplexität des semantischen Gehalts einer Aussage verwirklicht.

ROY-HART-THEATRE-VOICE There is no difference between the voice and the self. The voice is the muscle of the soul. Roy Hart.

Persönliche Ausdruckskraft zu entwickeln ist für mich vor allem, die eigene Stimme zu erkunden und dabei die Balance zwischen Körper, Empfindung und Intellekt immer wieder neu zu initiieren und zu motivieren. Stimmbildung in Korrespondenz mit einem Musikinstrument ist ein integraler Bestandteil der Roy-Hart-Arbeit. Unterstützt durch das Piano arbeiten wir an der individuellen Stimmgebung und ihren Ausdrucksmöglichkeiten: intonieren, summen, singen und sprechen tonale Phrasen, Intervalle, Wortverbindungen und Texte. Unsere Ziele sind Fassettenreichtum durch ein erweitertes Stimm- und Resonanzvolumen, sowie Sensibilität und Wachheit für Impulse. Im Trainingsverlauf erfahren wir klangliche Fülle, körperliche Ausdehnung und Resonanz, Präsenz im Raum und im Dialog mit Gesprächspartnern, an die wir uns richten. Wir üben mit dem individuellen Klangspektrum im Sprechen und Singen von Texten, Monologen und Liedern sowie mit Aspekten von Rede- und Gesprächsführung und Präsentation.

Diesem Prozess nicht nur zu assistieren, sondern ihn aktiv zu gestalten, ist für mich spannend, herausfordernd und beglückend zugleich. Das Coaching richtet sich an darstellende Künstler, Musiker und Berufssprecher sowie Privatpersonen gleichermaßen. Die Roy-Hart-Stimmarbeit ist engsten verbunden mit dem Roy-Hart-Theater Center Malérargues (Frankreich). Vertreter der Methode unterrichten und forschen weltweit in der Tradition von Alfred Wolfsohn und Roy Hart.


Sprechausdruck & Textgestaltung

THE HOW.

SPRECH- TEXT-, MONOLOGARBEIT

Wie fließen Atem und Stimme frei in herausfordernden Sprechsituationen? Wie forme ich konkrete Haltungen, um meine Gedanken eindeutigen zu machen, nicht zu fabulieren und zu kommentieren, sondern tatsächlich zu agieren? In der Sprechgestaltung arbeiten wir mit körperliche Handlungsbereitschaft und aktivem Zuhören. Beides bezieht sich auf die Situation, auf Handlungsimpulse, Partner und Raum. Im Coaching entwickeln wir ein Gefühl für Dynamik und Rhythmus im Sprechen, probieren das Aufeinander Hören und Miteinander Agieren. Atem, Stimme und Sprechweise sollen organisch zusammenwirken als verlängerter Körperimpuls, der sich im Raum ausbreitet, Kontakt knüpft und situativ (re-)agiert. Denn grundlegende Voraussetzung der Textarbeit sind u.a. eine tragfähige resonanzreiche Stimme, konkretes Denken des Textes und direktes Adressieren an Dialogpartner. Sprechgestaltungsmittel wie Gliederung, Akzentuierung, Tempo, Rhythmus, Dynamik, Intonation, Melodie, Melos helfen uns, mit verschiedenen Texten unterschiedliche kommunikative Situationen zu ersprechen. Dabei nutzen wir die Möglichkeiten des Körpers im Wechsel von Spannung und Lösung, das Agieren aus der Körpermitte und den Dialog mit Partnern. Zusätzlich unterstützen Einflüsse aus der Biomechanik und dem Bewegungstraining. Unser Ziel ist ein freier, variabler Einsatz sprech-sprachlicher Mittel, damit das Unverwechselbare des Sprechers herausgearbeitet wird und individuelle Besonderheiten erhalten bleiben. 

GESTISCHES SPRECHEN

Wie agiere ich in Kommunikationssituationen? Wie lege ich im Sprechen eigene oder fremde Gedanken so dar, dass eine Ko-(m)Munikation entsteht? Ein Sprechgestus zeigt sich im motivierten und gerichteten Verhalten von Körper, Atem, Stimme und Sprache. Er variiert je nach aktueller Kommunikationssituation und innerer und äußerer Haltung, die ich einnehme. Eine gestische Sprechgestaltung fokussiert die persönliche, glaubhafte Äußerung in jeder Sprechsituation. Durch gestisches Sprechhandeln gewinnen Aussagen an Ausstrahlung und Direktheit: Sie werden konkret, verständlich und nachvollziehbar. Im Prozess von Geben und Nehmen fühlt sich der Kommunikationspartner angesprochen und eingeladen, den Dialog weiterzuführen. Grundlagen der Arbeit sind flexible Spannungszustände des Körpers zu trainieren und eine durchlässige Stimmgebung zu entwickeln, in der Gedanken und Gefühle klanglich differenziert wahrnehmbar werden. Die Sensibilisierung des Klangspektrums berührt die individuelle Sprechweise, fördert den sicheren Umgang mit artikulatorischen Herausforderungen und motiviert die selbstbewusste Anwendung von Gestaltungsmitteln. Im Coachings arbeiten wir mit Texten und berücksichtigen verschiedene literarische Genre und Stile. Es werden Spannungsbögen und Gestaltungsvarianten nach dem gestischen Prinzip des Sprechens erarbeitet und probiert. Im Improvisieren, De- und Re-Strukturieren von Textmaterial formen sich Haltungen, die Handlungsoptionen erkennen lassen. Unser Ziel ist Spiel!  Im kontinuierlichen Dialog von Agieren und Reagieren, Geben und Nehmen. 

TEXT ALS PARTITUR - Das Geschriebene verhält sich zur Dichtung wie die Partitur zur Musik: Es ist nur ein Instrument der Übermittlung, noch lange nicht die Musik selbst. Pierre Bertaux

Wie ist ein Text “komponiert”? Wie lese ich die Strukturen eines Textes ähnlich einer musikalischen Partitur? Welche Charakteristika entdecke ich im situativen Raum, in den Figuren, im Rhythmus und den Handlungen, im Ansprechpartner? Welcher Gestus entwickelt sich und wie veräußere ich ihn? Unsere Arbeit ist detektivisch genau und improvisatorisch vielschichtig: Wir probieren mit Notationen für Spielwitz, mit Gesten, Rhythmen, Subtext, Figurenkonstellationen. Wir erforschen Textmaterial nach Kategorien des Spiels. Wir untersuchen Texte und finden Spielanlässe. Und umgekehrt: Wir entwickeln eigene Texte. Verwendet werden unterschiedliche literarische Genre wie Prosa, Lyrik, Dramatik, und Stile wie Balladen, Stücke, Monologe, Zeitungsartikel oder Textflächen. 

PERFORMANCE

THE HOW.

THE VIEWPOINTS

The Viewpoints beschäftigt sich mit 9 Aspekten zur Darstellung, nämlich: Räumliche Beziehung, Zeit, Dauer, Bewegung, Kinästhetische Reaktion, Form, Geste, Wiederholung, Architektur und Topographie. Diese bilden die Grundlage für Vocal Viewpoints:  Tonhöhe, Laustärke, Crescendo/De-Crescendo, Stille und Klangfarbe. Beobachtung und Untersuchung dazu finden in freien und strukturierten Improvisationen. Das Training erleichtert, spontan und intuitiv als Ensemble zusammenzuarbeiten und gemeinsam Spielmaterial zu generieren. The Viewpoints fördert Offenheit und Flexibilität im Agieren, Konkretheit und Direktheit für Entscheidungen, sowie Bewusstheit für den Körperausdruck. Es verändert die Wahrnehmung und bietet ein Vokabular neuer Ausdrucksformen an, dass zu neuen Perspektiven anregt. Der Kurs baut strukturell auf den Untersuchungen Mary Overlie´s auf, die durch Anne Bogart und Tina Laundau eine wichtige Weiterentwicklung fanden. Vermittelt wird ein unschätzbares, präzises Instrument für das Zusammenspiel von Bewegung, Stimme und Sprache und zeigt Handlungsoptionen auf. 

THE RED SQUARE TECHNIQUE

Was passiert, wenn ein langgehegter Gedanke oder eine innere Vision plötzlich Konturen annimmt und sich erfüllt? Woher kamen die inneren Bilder vorher? Bestimmten unsere Wunschgedanken unbewusste Prozesse auf dem Weg zur Realisierung? Lebten diese Vorstellungen in unterbewussten Räumen, die eigens dazu geschaffen wurden? Sind diese Räume abbildbar? Was passiert, wenn ich innere Räume zeige? In der Red-Square-Arbeit untersuchen wir die Brücken zwischen Improvisation und Komposition, zwischen Choreographie und Performance, zwischen Wahrnehmen und (Re-) Agieren. Im Dialog mit Partnern/Objekten/Text/ Sound/Licht üben wir, kompositorische Muskeln zu kräftigen: Intuition und Vorstellungskraft für Zusammenhänge, Muster, Geschichten – der Weg zurück zum Beginn. Dazu wird eine Fläche wird im Raum definiert und sichtbar markiert. Sie erschafft einen Raum im Raum, dessen Grenzen betreten, übertreten und verlassen werden. Innerhalb dieses Raumes gilt es, Bilder zu entdecken, Situationen zu erfinden, zu beobachten, zu verfremden.  Das Spiel mit Komposition belebt Geschichten: Erinnerungen und Erfahrungen. Damit werden kreative Kräfte enthüllt und freigelegt. In der Präsenz teilnehmender Partner wird das Ausdrucksrepertoire neu interpretiert und präzisiert. Ziel ist es, die Grenzen zwischen äußerer Stimulanz zu  innerer Empfindung und verkörperter Reaktion auszutesten. Im kompositorisch “leeren” Raum erleben wir Situationen und Menschen in ihren Reaktionsweisen mit Blick von innen, entwickeln sich unterschiedliche Themen, z.B. Aus -und Unaustauschbarkeit von Wesenszügen, innere Abgründe, Normalitätsgrenzen und ihre Aufweichung, Empathie und Widerstand, Erinnerung und Vergangenheit. Erweitert wird die Arbeit durch die Integration einer Thema-Rhema-Struktur. Hierbei kommen fünf Objekte ins Spiel: die “Gruppe der Verbündeten”. Diese werden in Übungssequenzen positioniert, situativ motiviert und verfremdet. In Solos, Duetten und im Ensemble komponieren und dekonstruieren die Performer in Bezug auf Zeit, Partner, Musik, Licht und Text. Experimentier- und Spielfreude, Intuition, Offenheit und Offensivität im kommunikativen Diskurs verbindet und motiviert. Thematische Impulse, Improvisationen, Schreib- und Choreografiewerkstätten lassen Material entstehen, das semantisch komponiert wird, und bereichert um eine Art des Sprechens, die kein Kommentar ist, sondern eine die Person komplettierende Äußerung. In der Reibung zwischen Raum und Objekt, zwischen Komposition und Destruktion, zwischen Sprache und Bewegung, Wiederholung und Variation, Abstraktion und Verfremdung entsteht mit dem Subtext ein weiterer performativer Partner. 

DER INTEGRIERTE PERFORMER

Improvisation ist spielerisches Probehandeln. Alles ist möglich und erwünscht. Die Vorstellungskraft braucht die Grenzübertretung, denn sie fordert uns heraus, gewohnte Muster zu verlassen und Neues zu entdecken. Teilnehmer begeben sich auf ein methodisches Spannungsfeld zwischen Ordnung und Chaos, Experiment und Spielfreude. Hier ist jedes Ende zugleich ein neuer Anfang, und jede Veränderung markiert eine Entwicklung, durch die sich Schöpferisches entfaltet. In der Dynamik von Raum und Zeit, von Sprache und Objekt, von Bewegung, Wiederholung und Variation, von Abstraktion und Verfremdung entwickeln sich Kompositionen und De-konstruktionen von Material. Das Training verknüpft 3 Methoden der Zeitgenössischen Spielweisen miteinander, die sich gegenseitig beeinflussen und ergänzen:

  • BMC® nach Bonnie Bainbridge Cohen
  • The Viewpoints
  • Roy-Hart-Stimmarbeit

Media-Coaching

THE HOW.

MEDIA-COACHING

Sind sie neugierig auf neue Impulse im Umgang mit besonderen kommunikativen An-/Herausforderungen? In Übungen zu Stimm- und Sprechgestaltung, Textarbeit, Körperbewusstsein und Haltung wird eine Kombination von Übungsansätzen vermittelt, die für das Media-Coaching adaptiert wurden. Unterstützt werden wir von technischen Medien: Mikrofon, Mikroport und Videokamera. Im Kontext mit dem Handlungsrepertoire, das jeder Einzelne bereits mitbringt, betrachten wir das Phänomens Präsenz mit dem Ziel, das Bewusstsein für die eigene Ausdruckskraft zu erhöhen und das verbale wie nonverbale Ausdruckspotential zu optimieren. Die Sensibilisierung lädt dazu ein, vorhandene Stärken, aber auch Schwächen zu erkennen – ohne dabei technische Hilfsmittel als Ersatz für die eigene Präsenz zu manipulieren. Ziel ist es, den persönlichen Ausdruck vielfältig und differenziert zu gestalten. In das Training werden Sprech-, Stimm- und Körperarbeit integriert und vereinigen sich mit Aspekten zur Rhetorik, Artikulation sowie Generierung von Textmaterial, beispielsweise für Präsentationen. Spielerisch unterstützt wird die Arbeit durch Methoden aus der Improvisation und dem Rollenspiel.

MEDIA-COACHING IM PRÄSENTATIONSTRAINING

Sind wir uns selbst in einer Situation bewusst – sind wir im JETZT, also präsent – und handeln natürlich selbstbewusst im situativen Moment. Mit Präsenz wirken unsere Ausdrucksmittel authentisch und wir überzeugen glaubhaft. Stimmliche Präsenz und sprecherischer Konkretheit im sprachlichen Handeln sind nur zwei Aspekte, die im Zusammenhang mit Prüfungs- und Präsentationssituationen begegnen. Während das Sprechen nach Konkretheit in der Argumentation und nach gedanklicher Logik sucht, fragt die Stimme nach Sensibilität und Tiefe, nach einem Melos, das die Intention und den Sprecher selbst klanglich widerspiegelt. Beide Aspekte vermitteln Bewusstsein, thematische Auseinandersetzung und emotionale Berührung. Beide vereinigen sich im Sprechakt von Präsentation. Traditionelle und innovativen Methoden kombinieren wir mit modernen Medien zu folgendem Prinzip:

  • Alle Ausdrucksmittel sind willkommen, Vielfalt ist entscheidend.
  • Zögere nicht, Unbekanntes aufzuspüren! Neue Impulse verändern.
  • Jeder Ausdruck bietet unendliche Interpretationsvarianten an. Spielerisch konkretisieren wir jene Aspekte, die zu zeigen uns wichtig sind.

PRÄSENZ & PRÄSENTATION

THE HOW.

PRÄSENZ & AUSDRUCKSKRAFT IN PRÄSENTATIONEN

 Sind wir uns selbst in einer Situation bewusst – sind wir im JETZT, also präsent – und handeln natürlich selbstbewusst im situativen Moment. Mit Präsenz wirken unsere Ausdrucksmittel authentisch und wir überzeugen glaubhaft. Kommunikative Kompetenz wird immer wichtiger und ist ausschlaggebend für berufliche Entfaltung und die Verwirklichung persönlicher Ziele, für Produktvermarktungen und den Aufbau sozialer Netzwerke. Das Coaching ermöglicht die individuelle Vorbereitung auf unterschiedliche Kommunikationssituationen. Ziel ist die Fähigkeit, sich kommunikativ bewusst verhalten und handlungseffizient agieren zu können. Stimm-, Sprech- und Kommunikationstechniken sowie moderne Medien bilden folgenden Übungsrahmen:

  • Bewusstwerdung und Nutzung körpersprachlicher Impulse
  • Optimierung der Ausdrucksvielfalt durch bewusste Stimm- und Sprechgestaltung
  • Training von Argumentation und rhetorische Strukturen
  • Stärkung des eigenen Profils durch Glaubwürdigkeit und Offenheit im Auftreten
  • Förderung kommunikativer Teambildungen in Gruppen
  • Umgang mit Lampenfieber

Wir arbeiten mit IHREM MATERIAL in improvisierte Kommunikationssituationen, in denen Sie präsentieren oder argumentativ auftreten. Spezifika wie Atemschulung, Stimmstütze und Artikulation dienen als Übungsbasis. Oft ist es sinnvoll, literarische Analogien zu bilden, d.h. weiteres Material, wie zeitgenössische und klassische Texten aus den Bereichen Prosa, Dramatik und Lyrik hinzuzunehmen, um den Prozess durch Spielfreude und kreative Offenheit anzuregen. Gegebenenfalls unterstützen technische Medien wie Videokamera und Mikrofon eine flexible Verankerung der neu gewonnenen Ausdrucksmittel. Achtsamkeit bildet den Abschluss von Übungseinheiten: Was hat sich verändert im Verlauf? Was empfinde ich anders? Wie gehe ich damit um? Mit der Konzentration auf die Atmung stellen sich Balance und Achtsamkeit zum Erlebten ein. Selbstsorge ist grundlegend für jedes Training. Sie bestimmt und bewirkt die Nachhaltigkeit der Übungen durch Körperbewusstsein, Stimmhygiene und Kommunikationsverhalten.

IN ENGLISH, PLEASE: PRÄSENTIEREN in der englischen Sprache

  • Welchen Herausforderungen und Schwierigkeiten begegne ich, wenn ich in einer Fremdsprache kommuniziere?
  • Wie bin und bleibe ich authentisch bezüglich der Situation und meiner Sprach- und Kulturheimat ?
  • Wie kann ich in Geschäftssituationen überzeugend kommunizieren?
  • Welche Besonderheiten der englische Sprache und Sprach-KULTUR muss ich berücksichtigen, um erfolgreich zu kommunizieren ?

BEWERBUNGS- UND KONTAKTTRAINING

Prüfungs- und Präsentationssituationen haben erhöhtes Stresspotential und können das Drucklevel enorm steigern. Wir wollen glaubhaft agieren und zugleich überzeugen. Aufregung, Lampenfieber, erhöhte (An-)Spannung gehören dazu und enthalten viel Energie! Wie also kann ich diese nutzen?  Das Coaching bietet Hilfestellung, das Auftreten in öffentlichen Situationen zu probieren.

  • Wie bereite ich mich auf Bewerbungs- und Kontaktgespräche vor?
  • Welche Anforderungen erwarten mich, um situationsadäquat und authentisch zu präsentieren?
  • Wie bereite ich mich auf die Herausforderungen von Mehrsprachigkeit und multimedialer Vermittlung optimal vor?

Das Coaching bietet Hilfestellung zur Steigerung der rhetorischen Aussagekraft. Es hilft, Prüfungssituationen, hohes Arbeitspensum und Konkurrenzdruck zu meistern und persönliche Kompetenz aufzubauen. Um Prüfungssituationen angstfrei zu begegnen und individuell zu überzeugen, entwickeln wir im Coaching Fertigkeiten zur Steigerung ihrer Präsenz im Ausdruck:

  • stimmliche und sprech-sprachlichen Fertigkeiten: z.B. Stimmsitz, Klangentfaltung, Sprechgestik, Körperbewusstsein, Artikulation von Sprache & Gestik, Umgang mit Texten, cold reading
  • rhetorische Fertigkeiten und gedanklich-logische Strukturen, Gesprächskompetenz
  • Ausdruckskraft für Selbstvertrauen in mündlichen Prüfungssituationen

SANDRINE HUDL

VITA

Meine Leidenschaft ist die faszinierende Welt der Ausdrucksformen und Kommunikationsmittel in der Interaktion von Menschen und innerhalb von Systemen. 

Ich engagiere mich als Stimm- und Sprechcoach, Schauspiel- und Performancekünstlerin. Als unterrichtende Künstlerin konzipiere ich Sprechtheater-, Hörspiel- und Performanceprojekte, und wirkte als darstellende Künstlerin in Europa und den USA in Theater-, Tanz- und Performancestücken mit.

Noch während des Studiums war ich als Dozentin für Stimm- und Sprechgestaltung tätig; weitere Lehraufträge und Gastprofessuren an Hochschulen für Schauspielkunst folgten. Im Rahmen meiner Lehrtätigkeit coachte ich professionelle Darsteller und Berufssprecher, Studienbewerber, Freiberufler und Unternehmer. In Ergänzung dazu spezialisierte ich mich in den USA auf die Methoden der Zeitgenössischen Spielweisen/Contemporary Performance. Nach meinem Master of Fine Arts in Theatre: Contemporary Performance der NAROPA University folgten Engagements als Schauspielerin und Performerin in Colorado und New York City. Nach 10-jährigem Auslandsaufenthalt lebe ich in Berlin und unterstütze Menschen und Gruppen in ihrer individuellen Ausdrucksentfaltung.

 

QUALIFIKATIONEN

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  • Sandrine Hudl Marcus Hinz photo concept berlin2
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  • shots 2010
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LEHRTÄTIGKEITEN

  • Sandrine Hudl Marcus Hinz photo concept berlin1
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  • Vertretungsprofessur für Stimmbildung & Sprecherziehung, Abt. Schauspiel, Anton-Bruckner-Privatuniversität für Musik, Drama, Tanz; Linz/Österreich
  • Voice Coach der Theatercompany Sanctuary Theatre; NYC /USA
  • Gastdozentin für Stimmbildung & Sprecherziehung, Abt. Schauspiel, Anton-Bruckner-Privatuniversität für Musik, Drama, Tanz; Linz/Österreich
  • Lehrbeauftragte im Fach Sprachgestaltung / Sprecherziehung, Max Reinhardt Seminar /Univ. f. Musik & Darstellende Kunst; Wien/Österreich
  • Dozentin für Stimm- Sprechgestaltung, Improvisation, Sprechtheater, Private Schauspielschule Helmuth Krauss; Wien/A
  • Dozentin im Fach Sprecherziehung, Universität Mozarteum Salzburg; Salzburg/Österreich

STIMM- & SPRECHAUSBILDUNG

    • 2009 – präsent: Roy Hart Theatre Voice (Naropa/Boulder; NYC)
    • 2001, 2003, 2013: Das Gestische Prinzip des Sprechens  (HfS Ernst Busch Berlin)
    • 2006 – präsent: Fitzmaurice Voicework®, Certified Associate Teacher (NYC)
    • 2005-2009: Prof. Jurji. A. Vasiljev (Theaterakademie St. Petersburg): Szenen-, Atem-, Stimmarbeit
    • 2006: Linklater Technique (NYC; Wien)
    • Experiencing Speech: IPA, Skinner (NYC)
    • Ausdrucksgestaltung für Kommunikationsberufe (U. Leipzig)

THEATER- & PERFORMANCE

  • Grotowski, Zeitgenössische Spielweisen (M.F.A. in Theatre, Naropa University.)
  • Stanislawski-School am A.R.T.co/Moskau Art Theatre School (Cambridge/MA)
  • Moment Work: Tectonic Theatre Project (Naropa U.)
  • 2006 – präsent: The Viewpoints; Improvisation; Komposition (NYC; Naropa U.)
  • Butoh – Ausdruckstanz (NYC; Naropa)

KÖRPER- & BEWEGUNGSTRAINING

    • Body-Mind-Centering®, Developmental Movement (Naropa U; NYC)
    • Alexander Technik (NYC; Wien)
    • The Viewpoints, Suzuki (SITI Company@ Naropa)
    • Akrobatik, Tanz

PROJEKTE

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REGIE (Auswahl)

2012  TANNÖD. Hörspielproduktion des ORF/ A.-Bruckner Universität; künstlerische Leitung, Dramaturgie & Regie; Linz.
2012  ANNA BLUME. Vocal Viewpoints-Projekt. Choreographie; A. Bruckner Universität Linz.
2009  AUF DER STRASSE DER HEIMATLOSEN. Projekt zur Dichtung Masha Kalekos; Dramaturgie & Regie; Wien.
2008  ZEITREISE -EIN PUPPENSPIEL! Puppen-Theater-Sprechprojekt; Dramaturgie & Regie; Wien.
2007  HYSTERICON adapted. Stummfilmproduktion mit Live-Synchronisation & Voice-Over-Performance; Dramaturgie & Regie; Wien. 

THEATER & PERFORMANCE (Auswahl)

2012  REQUIEM FOR BLACK MARIE
Regie: Sara Farrington; Foxy Films, NYC.
2012  ARROWS IN
Regie: Nina Morrison; Dixon Place, NYC.
2011:  A CHRISTMAS CAROL
Regie: Reid Farrington; Abrons Art Center, NYC.
2011 FREE BELARUS
Regie: Jesse Larner; Modern Art Museum, Denver.
2011 FEATHERS ON THE BREATH OF GOD
Regie: David Sharp; The Nomad Theatre, Boulder.
2011 TEARS OF TURQUOISE
Regie: Brian Powell, Sandrine Hudl; Naropa, Boulder.
2010 MAD FORREST
Regie: Leon Ingulsrud; Warehouse Theatre Space, Boulder.
2009 THE LARAMIE PROJECT
Regie: Colleen Mylott; Naropa, Boulder.
2009 DIE MÖWE
Regie: Oleg Topolianski; Cambridge, Boston.
2007 VAGINA MONOLOGE
Regie: Emmy Abramason; Kosmos Theater, Wien.

TANZTHEATER BUTOH

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  • Butoh - ALEH
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2011 VOYAGE – Performance Workshop
Choreographie & Regie: Katsura Kan, Sharoni Stern Siegel; Boulder.
2010 LULA BYE!
Choreographie: Katsura Kan; Naropa, Boulder.
2010 ALEH!
Choreographie: Sharoni Stern Siegel; Packing House Center For The Arts, Denver.
2009 LUMINOUS EMPTINESS
Choreographie & Regie: Katsura Kan; Naropa, Boulder.

TEACHING ARTIST

„I teach what I do.“ Ich möchte hinzufügen: „And what is in front of me.“ 
Unterrichtende Künstler sind aktiv Schaffende, die sich durch kreative Auseinandersetzung mitteilen, Fähigkeiten und Fertigkeiten aktivieren, und Lernerfahrungen auslösen. 
Als unterrichtende Künstlerin vermittle ich nicht nur etwas „über“ Kunst. Basierend auf eigenen Erfahrungen rege ich Menschen an, ihren individuellen Weg zu finden, sich zu zeigen und zu verwirklichen.

Unterrichten basiert für mich auf Neugier, Wissen und Kreativität: Neugier auf den Menschen, dem ich begegne, auf sein Thema und die inspirierenden Augenblicke, die folgen. Know-How zu methodischen Ansätzen, Techniken, innovativen Konzepten und pädagogischen Sujets. Kreativität, die entzündet, ergänzt und fragt: Welche Aspekte wähle und verknüpfe ich? Welche Möglichkeiten und Wege eröffnen sich in der Zusammenarbeit?
Im Training und Coaching werden individueller Fähigkeiten bewusst gemacht, Stärken und Schwächen als Chancen genutzt und das persönliche Wachsen unterstützt. Dabei bin ich Medium zwischen der Herausforderung an den Einzelnen und der individuellen Umsetzung, die jeder wählt auf seinem Weg. Und zugleich auch Forschende, denn auch ich erhalte neue Impulse, lerne hinzu, verändere. Das inspiriert meine Arbeit mit Menschen und mich selbst; es erfrischt den kreativen Output im Proben- und Unterrichtsraum wie auf der Bühne.


A Taste of Work

Tatiana Pavela | Schauspielerin, Performerin; NYC

Voicework, like training any muscle, can be repetitive and tedious.  Sandrine has a talent to really connect with each of her students and notice their present state of being.  She uses the subtleties of what the student gives her to make even the most routine vocal work an opportunity to explore, to investigate, to go deeper and to ultimately connect the voice with the body/action and make the performer (like herself) all the more powerful and arresting. 

Linn Sanders | Schauspielstudentin; Linz

 Der Unterricht war vielfältig und nicht nur auf eine Lernmethode festgelegt. Ich habe mich sehr individuell und genau wahrgenommen gefühlt und meine Schwächen und Stärken wurden erkannt und benannt . Ich mochte den kreativen und künstlerischen Weg, die Stimme nicht nur durch Technik, sondern durch Empfindung, Grenzerfahrungen und Herausforderungen zu entdecken. Viewpointarbeit, Bewegungs- und Atemübungen und das ganzheitliche Zusammenspiel von Körper und Stimme haben mir ganz neue Sichtweisen eröffnet. Aus jeder Stunde habe ich mindestens eine neue Erkenntnis und Erfahrung mitgenommen, deren Verinnerlichung mir bald Türen geöffnet haben und mir langsam bewusst wurde, dass Stimme und Sprache nur dann Wert haben, wenn sie als vibrierender Klang eine Botschaft vermitteln. 

Ilse Spieler | Schauspielerin; Wien

Theaterarbeit mit Sandrine Hudl war für mich eine der wunderbarsten Erfahrungen, die ich machen durfte.
Sich mit der „Wahrhaftigkeit des Seins“ auseinanderzusetzen, so würde ich ihre Arbeit zusammenfassen. Sie besitzt die Fähigkeit, die Menschen mit sich selbst in Berührung zu bringen und man erfährt, zu Anfang oft auch mit Erschrecken, die Abgründe und Tiefen der eigenen Persönlichkeit. Erst wenn man sich selbst als Individuum bzw. als Mensch erkannt hat, führt sie die Menschen in abstrakte, unbeschreibliche Welten, welche Fähigkeiten und Ideen freisetzen, von denen man zuvor gezweifelt hätte, dass man sie hat. Durch ihre Arbeit fand ich zu Präsenz, Ausdruck und Wahrhaftigkeit, auf und hinter der Bühne.  

Anka Graczyk | Schauspielerin; Berlin, Krakau

“Am Boden liegen und den Körper leuchten lassen!” - das war eine meiner ersten Begegnungen mit Sandrine Hudl. Ehrlich gesagt, es klang für meinen Geschmack  fremd, und ich stellte mich dem Unterricht skeptisch gegenüber. Schnell wurde meine Skepsis durch Sandrine’s Fähigkeiten aufgelöst: Spannende Übungen und Ideen stellten immer wieder die Verbindung von Körper, Geist und Stimme her. Und Sandrine wurde zu einer der wichtigsten Lehrerinnen auf meinem Weg.
Mit vollem Einsatz stellte sie sich der Herausforderung, an meinem Akzent zu arbeiten und coachte mich als Nicht-Muttersprachler sehr individuell, mit Aufmerksamkeit und Sensibilität. Die Worte “Stimme und Körper bilden eine Einheit”, die viele deutsche Schauspiellehrer oft einfach nur daher sagen, war sie fähig wirklich zu leben. Dadurch lehrte sie mich, wie man alle Seiten der Persönlichkeit  für die Umsetzung einer Intention erweckt, indem man man Geist und Seele, Kopf und Körper und Stimme zusammen agieren lässt. Ihren Unterricht – die Ausbildung und Arbeit an der Stimme bezogen auf den Körper – zähle ich zu den wichtigsten Aspekten, die ich aus der Schauspielausbildung mitgenommen habe.
Das Resultat ist, dass ich heute fähig bin, die deutsche Sprache akzentfrei zu sprechen. Immer wieder treffe ich Kollegen, die staunen, dass ich polnischer Sprachherkunft bin. Jedes Kompliment in dieser Hinsicht, das mir entgegen gebracht wird, geht zugleich an Sandrine. 

Emmy Abrahamson | Schriftstellerin, Regisseurin; Schweden

Sandrine Hudl is one of the most open, intuitive and dynamic performers I have ever had the honor of working with. Her acting always electrifies and grabs your attention. Language is no barrier to her and her acting has no “pane of glass” whether she is acting in English or German. Both as her director for “The Vagina Monologues” and as her former drama teacher what excited me the most about Sandrine was her lack of fear and willingness in trying new approaches as well as her constant strive for emotional truth. 

Sara Farrington | Autorin, Regisseurin; Brooklyn, NYC

I had the great pleasure of directing Sandrine in a play of mine in 2012. Sandrine doesn’t have to move a muscle on stage. She could stand stock-still, alone and expressionless and you’d still be totally mesmerized by her. She has what old Hollywood used to call “It.”
“It” is an indefinable quality that very few performers have— a sort of fire you’re born with. But thankfully, Sandrine doesn’t just stand still— she takes the “It” and injects it into everything she does, every line she speaks, even her slightest gestures.
Sandrine is one of those rare performers too, who luxuriate in words, their sounds and their meanings. She respects language, as truly great theater artists should. My play had lots of German in it, which I cannot speak at all, nor could the other actors in the show. But Sandrine made it easy for us Americans. She broke the words down phonetically, explained them and made us look like we knew what we were doing and pronouncing. Simply put, Sandrine makes theater better, realer and gives it “It.” 

Margareta Pesendorfer | Schauspielpädagogin; Linz

Sandrine Hudl ist eine sehr feinsinnige, humorvolle, belesene, leidenschaftlich interessierte und begeisterungsfähige Künstlerin und Pädagogin. Besonders beeindrucken mich die unermüdliche Suche, die wache Neugier und das stete Interesse an neuen Ansätzen, Methoden und Möglichkeiten, den Studierenden weitere Räume für die eigene Kreativität zu öffnen.
Sandrine arbeitet und denkt sehr ganzheitlich, ihr Interessensgebiet erstreckt sich nicht nur auf das Gebiet der Sprecherziehung, sondern in einer sehr umfassenden Weise auf das Theater überhaupt, auch in seiner zeitgenössischen und performativen Vielfalt, auf die Literatur und die Kunst in ihren zahlreichen Ausgestaltungen und Formen.
Die Handhabung und souveräne Beherrschung verschiedener Methoden ermöglicht ihr, die Entwicklung unterschiedlichster Talente unterschiedlich zu fördern und zu fordern. Die Synthese verschiedenster Darstellungstechniken für einen ganzheitlichen Ausbildungsansatz ist ihre ein wichtiges Anliegen. 

Marina Miller Dessau | Schauspielerin; Berlin

Wir haben wenig theoretisiert und viel ausprobiert; so sind die Übungen durch den Körper ins Begreifen übergegangen und haben sich schließlich verankert. Dabei habe ich nicht in Übungen gedacht, sondern in lebendigen Mini-Situationen: der Lippenstift, der kalte Flur am Morgen und die erlösende warme Dusche, die Katze… Mir steht jetzt eine sinnliche Palette an Handwerkszeug zur Verfügung, auf die ich immer zurückgreifen kann. 

Christian Kohlhofer | Schauspieler; Wien

Wenn ich mich an unsere Arbeit erinnere, denke ich an eine sehr engagierte Sprechtrainerin, die es versteht, mit Niveau, Präzision und Feinfühligkeit auf die Needs und Lebenssituationen aller einzelnen Studierenden einzugehen und mit ihnen an ihrer jeweiligen Stimme, den individuellen Problemen und der Sprechtechnik zu arbeiten. Ich persönlich habe aus ihrer Arbeit besonders den Nutzen gezogen, dass sie mich über die zwei Jahre unserer Zusammenarbeit stets motiviert, unterstützt und ermuntert hast, meine eigene Stimme zu entdecken und zu erforschen sowie mittels zahlreicher Übungen meinen Stimmsitz zu finden und zu festigen. Sie hat stets das individuelle Sprechen gefördert, das – meiner Meinung nach – zu den Hauptqualitäten eines Schauspieler zählt. 

Nina Morrison | Experimental Theatre Artist; NYC

I love working with Sandrine! In the rehearsal room she is completely open to everything, so anything can happen which is exciting.  She brings tremendous energy and enthusiasm to creating new work, is genuinely interested in and can deftly explore ideas through both text and movement.  She also happens to be a delightful person!

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[...] „There is no use trying“, said Alice, „one can’t believe impossible things!“
„I dare say you haven’t had much practise“ said the queen, „when I was your age I did it for half an hour a day. That’s why sometimes I’ve believed as many as six impossible things before breakfast!“
Lewis Caroll, Alice in Wonderland

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zeig-er

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zeig dein zeigen
zeige, dass du zeigst
zeige, dass du dich zeigst
zeige, dass du mir zeigst

zeige alles
zeig unendlich
zeige dich
zeig dein ICH
zeige: ich


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Herzlichen Dank an Susi Wirth für die Unterstützung meiner homepage mit tollen Illustrationen!
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